Abriss Max-Opitz-Straße Chemnitz-Hutholz

  marcel   2 Minuten

Ich möchte euch auf eine neue Galerie zum Abriss der Wohnhäuser an der Max-Opitz-Straße in Chemnitz-Hutholz hinweisen.

Die Häuser im Baugebiet VIII/2 unterlagen damals der stärksten Veränderung zwischen Planung und tatsächlicher Realisierung. Geplant waren im Bereich Max-Opitz-Straße, Marie-Tilch-Straße, Walter-Ranft-Straße ca. 2200 Wohnungen für knapp 6000 Bewohner. Gebaut wurden allerdings nur 1556 Wohnungen.

Überwiegend errichtet wurden fünfgeschossige Gebäude vom Typ IW 83/5 und IW 83/6, oft ohne Balkone, aufgrund einer notwenigen Kostenreduktion, die Kaufhalle an der Walter-Ranft-Straße 70, ein Kindergarten, die POS Max Uhlig an der Marie-Tilch-Straße 42. Grund für die Reduktion im Bezug auf die Ausstattung war die exponierte Hanglage, welche die Baukosten pro Wohnung in die Höhe trieb. So konnten auch andere Kosten, z.B. für die Fernwärmeerschließung, gesenkt werden. Es waren nur noch 3 Heizkreise an der Umformerstation M20 notwenig.

Die letzen Wohnungen, die im Fritz-Heckert-Gebiet fertiggestellt wurden, waren die Gebäude an der Marie-Tilch-Straße 1-19, 21 bis 41 und 43 bis 71. Im Jahr 1989 wurden diese an die Mieter übergeben. Planungen über das Jahr 1990 wurden durch die politische Wende obsolet, es fand ein Rückbau knapp 20 Jahre später statt. Besonders stark betroffen war der Bereich Max-Opitz-Straße, Marie-Tilch-Straße, Walter-Ranft-Straße.

Die Bilder stammen aus dem Zeitraum Juli 2009 und Februar 2010 und zeigen den Zustand vor dem Abriss und dem Abriss bzw. der Zeit danach.